Ihr Bürgermeister
Was Ebersberg bewegt
Liebe Ebersbergerinnen und Ebersberger,
liebe Seniorinnen und Senioren,
Ebersberg lebt vom Miteinander. Von Menschen, die nicht nur fragen, was andere für sie tun können, sondern die bereit sind, selbst Verantwortung zu übernehmen, ihre Erfahrung einzubringen, Zeit zu schenken, zuzuhören und mitzugestalten.
Genau dafür steht seit vielen Jahren unser Seniorenbeirat.
Mit der Wahl 2026 beginnt nun eine neue Amtszeit. 3.956 Ebersbergerinnen und Ebersberger über 60 Jahre waren wahlberechtigt, 1.320 haben sich beteiligt. Sieben Mitglieder wurden für die kommenden sechs Jahre unmittelbar von den Seniorinnen und Senioren unserer Stadt gewählt.
Bevor wir nach vorne schauen, gehört mein Dank aber denen, die dieses wichtige Ehrenamt in den vergangenen Jahren getragen haben. Allen ausgeschiedenen Mitgliedern danke ich sehr herzlich für ihre Zeit, ihre Ideen, ihre Beharrlichkeit und vor allem für die Bereitschaft, sich für andere einzusetzen.
Ein besonderer Dank gilt Thomas John, der den Seniorenbeirat über viele Jahre als Vorsitzender geprägt und ihm Gesicht und Stimme gegeben hat. Er hat Anliegen aufgenommen, Themen angestoßen und immer wieder die Interessen der älteren Generation in Rathaus und Stadtpolitik hineingetragen.
Genauso herzlich danke ich den neu gewählten Mitgliedern und dem neuen Vorstand dafür, dass sie sich zur Verfügung stellen und Verantwortung übernehmen. Das ist alles andere als selbstverständlich.
Denn die Aufgabe des Seniorenbeirates ist keine Aufgabe auf dem Papier. Er soll zuhören. Er soll nachfragen. Er darf unbequem sein. Und er soll die Interessen, Sorgen, Wünsche und guten Ideen der über 60-Jährigen dorthin tragen, wo Entscheidungen getroffen werden. Er kann Anregungen geben, Anträge und Empfehlungen formulieren, Stellung beziehen und Stadtrat und Ausschüsse beraten. Vor allem aber ist er ein unmittelbarer Ansprechpartner für die älteren Menschen unserer Stadt.
Und genau hier möchte ich ausdrücklich für unseren Ebersberger Weg werben.
Wir haben etwas, was längst nicht überall selbstverständlich ist: einen demokratisch gewählten Seniorenbeirat. Nicht von der Politik bestimmt, nicht von der Verwaltung eingesetzt, sondern unmittelbar von den über 60-jährigen Ebersbergerinnen und Ebersbergern gewählt.
Mein Wunsch ist deshalb ganz einfach: Gehen Sie auf Ihren Seniorenbeirat zu! Sagen Sie, wo der Schuh drückt. Bringen Sie Ihre Erfahrung ein. Machen Sie Vorschläge. Stellen Sie Fragen. Und mischen Sie sich ein. Denn eine demokratisch gewählte Vertretung ist dann besonders stark, wenn die Menschen, die sie vertritt, sie auch tatsächlich nutzen.
Kinder und Jugendliche, Familien, die mittlere Generation und unsere Seniorinnen und Senioren, all das gehört zusammen: Sie alle bringen unterschiedliche Erfahrungen, Sichtweisen und Bedürfnisse mit. Aber am Ende geht es um dasselbe – um unser Ebersberg, ein Ebersberg, in dem man sich einbringt, ein Ebersberg, in dem man aufeinander schaut und füreinander Verantwortung übernimmt.
Seniorinnen und Senioren sind in manchen Dingen auf unsere Unterstützung angewiesen, Sie haben jedoch Erfahrung, Wissen, Zeit, Tatkraft und jede Menge Energie – sie können unserer Gesellschaft unglaublich viel geben. Seniorinnen und Senioren haben Power – und diese Power brauchen wir.
Gerade dieses Miteinander hat Ebersberg zu allen Zeiten getragen. In guten Zeiten, aber ganz besonders dann, wenn es schwierig wurde. Unsere Blaulichtorganisationen, Vereine, Kirchen, soziale Einrichtungen, Initiativen und unzählige Ehrenamtliche haben unsere Stadt über Generationen hinweg zu einer gemeinwohlorientierten Gesellschaft gemacht.
Dem neuen Seniorenbeirat wünsche ich dafür Tatendrang, Gelassenheit, gute Ideen mit realistischen Lösungsmöglichkeiten, die notwendige Hartnäckigkeit mit ebenso viel Geduld, bis Dinge umgesetzt werden können.
Vor allem aber wünsche ich dem neuen Vorsitzenden Ottmar Sirch, seinem Stellvertreter Dr. Helmut Platzer, der Schriftführerin Christine Krämer-Jaax, dem Kassier Dr. Edi Sofeso, Marianne Wünschel, Franz Köhnen und Wolfgang Stamp viel Freude an dieser wichtigen Aufgabe.
Ich freue mich auf eine partnerschaftliche und kreative Zusammenarbeit mit dem neu gewählten Seniorenbeirat der Stadt Ebersberg.
Herzlichst Ihr
Ulrich Proske
Erster Bürgermeister
Erster Bürgermeister
Ulrich Proske
Anmeldung Zi. 6
Tel.: 08092 8255-13
E-Mail: assistenz.bgm(at)ebersberg.de
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