Landschaftspflege
Gewachsene Landschaft
Die Stadt Ebersberg liegt inmitten einer von der Landwirtschaft wesentlich geprägten Kulturlandschaft. Um die Attraktivität und Lebensqualität dieser gewachsenen Landschaft dauerhaft zu erhalten, kooperiert die Stadt eng mit den Landwirten im Stadtgebiet, so z.B. bei der Pflege von Ausgleichsflächen oder beim Thema schonende Landbewirtschaftung im Einzugsbereich des Klostersees.
Ausgleichsflächen – Streuobstwiese für Baugebiet
Ausgleichsflächen dienen dazu, unvermeidbare Beeinträchtigungen der Natur auszugleichen, die z.B. bei Bauvorhaben im Außenbereich entstehen. So sind auch die Gemeinden in ganz Bayern dazu verpflichtet, bei der Ausweisung neuer Baugebiete für entsprechende Ersatz- und Ausgleichsflächen zu sorgen, z.B. indem ein intensiv genutzter Acker in eine wertvolle Streuobstwiese oder eine artenreiche Feuchtwiese umgewandelt wird.
Die Stadt hat derzeit gut 20 Flächen mit etwa 12 ha Fläche als Ausgleichsflächen aufgewertet oder hält sie als Vorrat für künftige Eingriffe vor.
Gelbes Band - freie Ernte
Obstbäume, die auf städtischem Grund stehen, markiert die Stadt jeden Sommer mit einem gelben Band und gibt sie so zur Ernte für alle frei. Zu finden sind alle Standorte auf einer Karte unter auf mundraub.org. Den Anfang im Erntereigen machen die beiden Mirabellenbäume am Museum Wald und Umwelt, deren Früchte normalerweise im August reif werden. Jeder, der möchte, kann sich dann bedienen.
Die Stadt bittet darum, ausschliesslich von den gelb markierten Bäumen zu ernten, nicht auf Privatgrund und nicht von unmarkierten Bäumen. Die Obstbäume auf der Streuobstwiese südlich des Museums Wald und Umwelt beispielsweise haben alle Patenfamilien, die sich das ganze Jahr über um „ihre“ Bäume kümmern, die Bäume schneiden und im Herbst zum Dank das Obst ernten dürfen.
Wer das Obst seiner privaten Obstbäume nicht verwerten kann, kann diese übrigens auch selbst auf bei mundraub.org oder über den Gartenbauverein Ebersberg zur Ernte freigeben. Auch die Initiative Ebersberger Land nimmt ungespritzte Äpfel an, um daraus Saft zu gewinnen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.unserland.info
Klostersee – beliebter und schutzbedürftiger Badesee
Der Klostersee und die anderen Gewässer der Ebersberger Weiherkette liegen in einem intensiv genutzten Einzugsgebiet. Um dauerhaft die Gewässerqualität und damit die Erholungsfunktion dieses Juwels zu sichern, müssen Kommune, Bürger, Wasserwirtschaft und Landwirtschaft an einem Strang ziehen. So geschieht es in einem Maßnahmenprogramm zur gewässerschonenden Landbewirtschaftung im Einzugsgebiet des Klostersees.
Die Stadt Ebersberg fördert Maßnahmen der Landwirte wie Düngereduzierung und Erosionsschutz. Durch die gute Beteiligung an dem Programm und einigen weiteren Maßnahmen konnte in den letzten Jahren die Wasserqualität des Klostersees bereits deutlich verbessert werden
Kontakt
Agnes Gehrer und Agnes Lang
Abfallberatung
Montag bis Freitag vormittags
Zimmer 22
Telefon: 08092/8255-51
Fax: 08092/8255-9051
E-Mail: abfall-umwelt(at)ebersberg.de
Bürgerbüro
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