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Arbeitskreis Energiewende 2030

Seit Februar 2010 tagt der Arbeitskreis Energiewende 2030 (AK 2030) in regelmäßigen Sitzungen. Auf Initiative des Arbeitskreises fasste der Stadtrat 2011 einstimmig den Beschluss, ein integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Ebersberg zu entwickeln. Das Projekt wurde durch den AK 2030 bis zum erfolgreichen Abschluss begleitet. Im Juli 2012 hat der Stadtrat daraufhin einstimmig die Umsetzung des Klimaschutzkonzepts beschlossen und zusätzlich die Einrichtung einer Koordinationsstelle für Klimaschutz veranlasst. Der Arbeitskreis arbeitet seitdem eng mit der eingerichteten Koordinationsstelle - dem Klimaschutzmanagement der Stadt Ebersberg - bei der Umsetzung des Maßnahmenkatalogs aus dem Klimaschutzkonzept zusammen.

Der AK 2030 besteht aus je einem Vertreter der vier Stadtratsfraktionen (Martin Schechner (CSU), Brigitte Schurer (SPD), Eduard Zwingler (Freie Wähler) und Susanne Schmidberger (Bündnis 90/Die Grünen) sowie einem Vertreter des Landkreis-Regionalbeirats (Dieter Mayerl). Außerdem sind zwei Sprecher der Agenda-Gruppen (Kurt Scholz und Michael Lange) im AK 2030 aktiv. Von Seiten der Stadt wird der Arbeitskreis vom ersten Bürgermeister Walter Brilmayer und Mitarbeitern der Stadtverwaltung und dem Klimaschutzmanager der Stadt Ebersberg (Christian Siebel) begleitet.

Das freundlicherweise von Herrn Christian Endt zur Verfügung gestellte Foto zeigt Herrn Siebel (vorne rechts) mit Bürgermeister Walter Brilmayer und dem Bauamtsleiter Christian Stöhr im Kreise der Mitglieder des AK 2030.

Energienutzungsplan

Am 4. Mai 2015 wurde im Rathaus Ebersberg der Energienutzungsplan des Landkreises vorgestellt (Präsentation der Energieagentur).

Der Auszug des Energienutzungsplanes für die Stadt Ebersberg - einschließlich des Gemeindesteckbriefes - beschreibt u.a. Potentiale für das Erreichen der Energiewende im Bereich Wärmenetze, energetische Gebäudesanierung und der Solarenergie.

Das Klimaschutzmanagement der Stadt Ebersberg orientiert sich u.a. auch an den Ergebnissen des Energienutzungsplanes. 

Energie- und Mobilitätskonzept Friedenseiche VIII

Für das Baugebiet „Friedenseiche VIII“ hat die Stadt Ebersberg ein Energiekonzept erarbeiten lassen. Das Konzept berücksichtigt zwei Ziele: Die Wirtschaftlichkeit der Energieversorgung und einen größtmöglichen Einsatz erneuerbarer Energieträger sowohl bei Wärme als auch bei Strom. Hierzu wurde eine Gegenüberstellung unterschiedlicher Wärme- und Stromversorgungskonzepte (dezentral, blockweise, zentral) nach Lebenszykluskosten und ökologischem Fußabdruck vorgenommen. Ergänzend wurden einige Ideen zum Thema Mobilität gesammelt. Nach der Vorstellung des Konzepts hat der Technische Ausschuss die Stadtverwaltung mit der Umsetzung der laut Konzept wirtschaftlichsten Variante einer zentralen Nahwärmeversorgung beauftragt. Zusätzlich sollen eine maximale Belegung der Gebäude mit Photovoltaik erreicht und die Ideen zum Thema Radverkehr, Car-Sharing, Mobilitätsstationen und Elektromobilität weiter ausgearbeitet werden. 

An dieser Stelle können Sie das Energiekonzept Friedenseiche VIII und die Präsentation zum Energiekonzept aus dem Ausschuss herunterladen.

Runder Tisch Energiewende und Klimaschutz

In den letzten 10 Jahren wurden in Ebersberg wichtige Grundlagen und Strukturen geschaffen, auf denen wir heute im Klimaschutz aufbauen können. Dennoch zeigt sich, dass bei den wichtigen Kernthemen der Reduktion von Treibhausgasen und der Umsetzung der lokalen Energiewende 2030 bislang messbare Erfolge noch viel zu selten auftreten. Daher hat die Stadt in Kooperation mit dem AK Energiewende 2030 und der Energieagentur Ebersberg-München einen Runden Tisch zu den Themen Energiewende und Klimaschutz initiiert. Das wichtigste Ziel: Eine kleine Zahl von konkreten, umsetzbaren Maßnahmen zu identifizieren, die messbare Einsparung bei Treibhausgasemissionen oder Zubau an Erneuerbaren Energien bewirken können. Der Stadtrat wird die für 2020 vorgeschlagenen Maßnahmen zur Durchführung in seiner Novembersitzung diskutieren. Sie können das Maßnahmenpapier hier herunterladen.

Entwicklung des Kommunalhaushalts für Klimaschutzprojekte

Die Entwicklung bei den Themen Energiewende und Klimaschutz verlangt ein rasches Handeln aller Akteure. Die Stadt hat mit der Zuteilung des städtischen Haushalts für Klimaschutz- und Energieprojekte auf die steigende Dringlichkeit reagiert. Die folgenden beiden Aufstellungen zeigen die Entwicklung der getätigten Ausgaben für Klimaschutzprojekte seit 2014 und die Entwicklung der angeforderten Haushaltsmittel von 2017 bis 2019.

Lokale Energiewende Links

• Webseite des Landkreises Ebersberg zum Thema Energiewende

• Lokale Klima- und Wetterdatenanalyse für die Stadt Ebersberg

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