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Was Ebersberg bewegt

Liebe Ebersbergerinnen und Ebersberger,

wie wir in Zukunft Energie produzieren und damit unseren Bedarf sichern, ist ein Thema, das aktuell alle umtreibt. Die klimaschonende Energieautarkie gelingt uns durch einen ausgefeilten Energiemix auch mit Hilfe der Windkraft. Idealerweise in eigener Regie, etwa durch Beteiligungsmodelle einheimischer Bürgergenossenschaften.
Wie viele Windräder den Strombedarf von Ebersberg abdecken würden, wird derzeit überprüft. Mit zusätzlichen Windrädern und dem Verkauf von Strom über Ebersberg hinaus könnten die Stadt und die Bürgerschaft Gewinne erzielen. Entscheidend ist da natürlich auch, wie gut uns das Energiesparen gelingt. 25 Prozent sollen wir ja möglichst alle einsparen – die Stadt hat bereits mit ersten Maßnahmen begonnen und bittet alle Bürgerinnen und Bürger, ebenfalls sparsam mit der Energie zu haushalten.
Im Stadtrat sind wir gerade dabei herauszufinden, wo genau wir uns den Bau von Windkraftanlagen vorstellen können. Dem Ferienausschuss wurde dazu ein erster Entwurf für ein Gesamträumliches Konzept Windkraft (GKW) vorgestellt. Dieser wurde von einem renommierten Planungsbüro fachlich und unter Mithilfe unseres überparteilichen Arbeitskreises „Energiewende 2030“ sehr gut vorbereitet; er stößt allseits auf große Zustimmung. Zwischen 24 und 55 Standorte für ein Windrad wurden darin für im Prinzip möglich gehalten. Dann kamen die ersten Rückmeldungen aus dem Stadtrat und praktische Hinweise von Windkraft-Betreibern aus der Region und schon begann die Zahl zu sinken. Nach dem Ausschlussprinzip gehen wir nun Schritt für Schritt vor. Bis Dezember möchten wir wissen, welche theoretisch möglichen Flächen der Stadtrat für Windkraft empfiehlt. Auf einem anderen Blatt steht dann, in welchen der bevorzugten Bereiche tatsächlich die Praxis mit der Theorie übereinstimmt und sich Flächenbesitzer finden, die da mitziehen. Erst ganz am Ende, wenn alle Hürden eines Bauleitplanverfahrens genommen, Anforderungen an z. B. Natur- und Landschaftsschutz eingehalten und Bürger beteiligt werden konnten, werden wir sehen, ob wir auf diesem Weg den notwendigen Beitrag für unsere Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern erreichen. Das Potenzial dafür ist auf jeden Fall vorhanden, soviel ist zumindest schon mal sicher.
Jetzt haben wir noch die Chance, selbst zu entscheiden, wo wir uns Windkraftanlagen wünschen. Falls wir diese Chance verpassen, kann der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum über uns hinweg entscheiden, welche Flächen bei uns für Windkraft geeignet sind – ob uns das dann gefällt oder nicht. Die Verantwortung dafür liegt nun ganz beim Stadtrat.

Herzlichst Ihr

Ulrich Proske
Erster Bürgermeister

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