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Was Ebersberg bewegt

Gegenseitige Rücksichtnahme

Wer kennt das nicht? Wir setzen uns ins Auto und uns fallen Radfahrer auf, die sich an keine Regeln halten. Als Radfahrer stören uns die Autofahrer, die am Straßenrand parken und ohne über die Schulter zu sehen die Türen genau dann öffnen, wenn man mit dem Rad vorbeifährt, oder die Fußgänger, die einfach auf dem Radweg flanieren. Als Fußgänger nerven uns die Radfahrer, die die Gehwege unsicher machen. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Dabei würde manchmal schon ein Wechsel der Perspektive helfen, auch die andere Seite zu verstehen und mit etwas mehr gegenseitiger Rücksichtnahme wäre allen genützt.
Alle Verkehrsteilnehmer haben immer aufeinander Rücksicht zu nehmen, so steht es schon im § 1 der Straßenverkehrsordnung. Auf kombinierten Rad- und Gehwegen haben Radfahrer keinen Vorrang. Fußgänger haben das Recht, den ganzen Weg zu nutzen und brauchen nicht durchweg Ausschau nach Fahrradfahrern zu halten. So zum Beispiel auch an sehr schönen Wanderwegen wie etwa am Langweiher entlang. Immer wieder bekomme ich entsprechende Hinweise, dass gerade in der „Freien Natur“ besonders rücksichtslose Radfahrer sich ihr „Recht“ verschaffen.
Aber auch ohne Paragrafen muss es doch möglich sein, ein freundliches Miteinander zu pflegen. Das sieht man doch jeden Tag, wenn man mit offenen Augen durch unsere schöne Stadt geht. Und da, wo man es noch nicht sieht, sollten wir uns doch einfach bemühen, uns ein bisschen in die Mitbürgerinnen und Mitbürger hineinzuversetzen und ganz einfach auch mal Rücksicht zu nehmen, ganz gleich ob im Straßenverkehr oder einfach so.

Herzlichst Ihr

Ulrich Proske im September 2020

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