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Energienutzungsplan

Am 4. Mai 2015 wurde im Rathaus Ebersberg der Energienutzungsplan des Landkreises vorgestellt (Präsentation der Energieagentur).

Der Auszug des Energienutzungsplanes für die Stadt Ebersberg - einschließlich des Gemeindesteckbriefes - beschreibt u.a. Potentiale für das Erreichen der Energiewende im Bereich Wärmenetze, energetische Gebäudesanierung und der Solarenergie.

Das Klimaschutzmanagement der Stadt Ebersberg orientiert sich u.a. auch an den Ergebnissen des Energienutzungsplanes.

Energie- und Mobilitätskonzept Friedenseiche VIII

Für das Baugebiet „Friedenseiche VIII“ hat die Stadt Ebersberg ein Energiekonzept erarbeiten lassen. Das Konzept berücksichtigt zwei Ziele: Die Wirtschaftlichkeit der Energieversorgung und einen größtmöglichen Einsatz erneuerbarer Energieträger sowohl bei Wärme als auch bei Strom. Hierzu wurde eine Gegenüberstellung unterschiedlicher Wärme- und Stromversorgungskonzepte (dezentral, blockweise, zentral) nach Lebenszykluskosten und ökologischem Fußabdruck vorgenommen. Ergänzend wurden einige Ideen zum Thema Mobilität gesammelt. Nach der Vorstellung des Konzepts hat der Technische Ausschuss die Stadtverwaltung mit der Umsetzung der laut Konzept wirtschaftlichsten Variante einer zentralen Nahwärmeversorgung beauftragt. Zusätzlich sollen eine maximale Belegung der Gebäude mit Photovoltaik erreicht und die Ideen zum Thema Radverkehr, Car-Sharing, Mobilitätsstationen und Elektromobilität weiter ausgearbeitet werden. 

An dieser Stelle können Sie das Energiekonzept Friedenseiche VIII und die Präsentation zum Energiekonzept aus dem Ausschuss herunterladen.

Nah- und Fernwärme Ebersberg

Die Stadt Ebersberg verfügt über ein eigenes Nahwärmenetz, welches die Gebäude der Grund- und Mittelschule mit Wärme versorgt. Auch das Hallenbad und die beiden Turnhallen sind daran angeschlossen. Das Netz wird durch eine Energiezentrale versorgt, in der ein Biomethan-Blockheizkraftwerk (BHKW), ein Pellet-Kessel und ein Erdgas-Kessel ihre Arbeit verrichten. Der Pellet-Kessel kommt nur an sehr kalten Wintertagen zum Einsatz und wird mit Pellets betrieben, die aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Dennoch wären lokal bezogene Holzhackschnitzel auf Grund der kurzen Wege und der örtlichen Umweltschutzvorgaben klimatechnisch besser zu bewerten. Diese Ressource nutzt die Stadt zum Beispiel zur Beheizung des Museums Wald und Umwelt. Der Erdgas-Kessel deckt die verbleibenden Lastspitzen und springt beim Ausfall der beiden anderen Anlagen als Ersatz ein. Im Rahmen des kommunalen Energiemanagements optimiert das städtische Energieteam seit 2018 laufend den Betrieb der Energiezentrale. Hier schlummern wirtschaftliche Potenziale, denn die Energiezentrale des kommunalen Nahwärmenetzes ist neben der Straßenbeleuchtung, der Wasserversorgung und der Wasserentsorgung der bedeutendste Energieverbraucher unter den städtischen Liegenschaften. Seit 2019 beschäftigt sich zudem eine AG Nahwärme im Stadtrat mit strategischen Fragen zum Thema. In Ebersberg gibt es auch eine Reihe von privaten Wärmenetzen, die sowohl Betriebe als auch Privatpersonen mit Wärme versorgen. Meist sind diese Anlagen ebenfalls von Kraftwärmekopplungsanlagen (BHKWs) gespeist. Aber auch Holz kommt bei einigen als primärer Energieträger zum Einsatz. Insgesamt sind seit 2014 rund 3 Kilometer Nahwärmeleitungen im Einsatz. Zu nennen ist hier das Nahwärmenetz ausgehend von der Kreisklinik und weitere private Netze in Neuhausen (Energieträger Biogasanlage), Traxl, Ruhensdorf, Rinding und Oberndorf (Energieträger Holzhackschnitzel).

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