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Was Ebersberg bewegt

Liebe Ebersbergerinnen und Ebersberger,

Damit unsere SchülerInnen jeden Morgen sicher zur Schule kommen, unterstützen ehrenamtliche SchulweghelferInnen die Kinder bei der Überquerung von acht besonders gefährlichen Straßen. Mit insgesamt 45 wöchentlichen Einsätzen sorgen sie für mehr Sicherheit – so etwa an der Eberhardstraße, der Münchener Straße und der Dr.-Wintrich-Straße.
Als Sechst- und Siebtklässler bewachten meine Freunde und ich die Zebrastreifen rund um die Schule – wir waren sogenannte „Schülerlotsen“, die es dort auch heute noch gibt. Die Ampelanlagen an den Hauptverkehrsstraßen betreuen hingegen ausschließlich Erwachsene, überwiegend Eltern und Senioren. Sie werden von der Polizei dafür geschult und sind versichert. Vor allem Kindern unter acht Jahren fällt es nicht so leicht, alle Anforderungen an die Verkehrssicherheit selbst zu koordinieren – immer mehr Fahrzeuge, ungeduldige Autofahrer, Nebel und Dunkelheit im Winter, die Entdeckung von Schulkameraden auf der anderen Straßenseite, umschaltende Ampelphasen – manch „unaufmerksames“ Kind muss man da auch einfach mal am Schulranzen auf den Gehweg zurücklupfen.
Ich finde es sehr bewundernswert, dass Menschen bei jedem Wetter diesen wichtigen Dienst leisten, obwohl vielleicht die eigenen Kinder schon längst nicht mehr zur Schule gehen. Die Schulwegsicherheit ist eine kommunale Aufgabe – als kleine Anerkennung lädt die Stadt die Ehrenamtlichen immer vor den Sommerferien zu einem gemeinsamen Essen ein. Mir ist es ein besonderes Anliegen, auch im Stadtmagazin allen heutigen und früheren HelferInnen meinen ganz herzlichen Dank für die aktive Kinderfreundlichkeit auszusprechen! Dank dieses Engagements hatten wir bis heute keinen einzigen Unfall auf den Schulwegen!
Damit das so bleibt, möchte ich besonders darauf hinweisen, dass auch für das kommende Schuljahr wieder SchulweghelferInnen gesucht werden. Wer also Interesse hat, in der Zeit von 7:20 bis 8:00 Uhr einen der Schulwegübergänge zu betreuen (an einem oder zwei Wochentagen, gerne auch öfter oder als „Springer“), melde sich bitte direkt bei Doris Rauscher, die seit nunmehr 22 Jahren unsere Schulweghilfe organisiert unter post@doris-rauscher.de per E-Mail. Mamas und Papas, Omas und Opas, Nachbarn und Freunde – alle, denen die Schulwegsicherheit am Herzen liegt, dürfen sich aufgerufen fühlen, daran mitzuwirken.
Ich möchte dieses Vorwort mit dem Ausspruch einer älteren Dame beenden, die viele Jahre lang Ebersberger Schulweghelferin war. Weshalb dieses Ehrenamt sie erfüllte, erklärte sie einmal so: „Für mich geht jeden Morgen die Sonne auf, wenn ich die Kinder auf mich zulaufen sehe“.

Herzlichst Ihr

Ulrich Proske
Erster Bürgermeister

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