normale Schriftgrößere Schriftsehr große Schrift
Stadt Ebersberg Wetter (Startseite)
  • Deutsch
  • English
  • Francais
  • Espanol
  • Energie & Umwelt

Earth Hour 2021 in Ebersberg

Am 27.3. schaltet Ebersberg und die Welt auch 2021 wieder für eine Stunde das Licht aus. Wieso? Zur #EarthHour gilt ab 20.30 Uhr #LICHTAUS. KLIMASCHUTZ AN. In der Stadt bleiben die Fassaden vom Rathaus und der Kirchturm von St. Sebastian sogar das ganze Wochenende unbeleuchtet. So setzen wir ein Zeichen zum Schutz unseres Planeten! Mit dabei sind Grafing, Grasbrunn, Haar, Oberpframmern, Poing, das Landratsamt, die Energieagentur Ebersberg-München und viele weitere Unterstützer.

Die Earth Hour des WWF findet dieses Jahr bereits zum fünfzehnten Mal statt. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten in mehr als 180 Ländern veranstaltet. Weltweit nehmen mehr als 7.000 Städte teil, allein in Deutschland waren es 367 im vergangenen Jahr. Mehr Infos finden Sie unter www.wwf.de/earth-hour.

Arbeitskreis Energiewende 2030

Seit Februar 2010 tagt der Arbeitskreis Energiewende 2030 (AK 2030) in regelmäßigen Sitzungen. Auf Initiative des Arbeitskreises fasste der Stadtrat 2011 einstimmig den Beschluss, ein integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Ebersberg zu entwickeln. Das Projekt wurde durch den AK 2030 bis zum erfolgreichen Abschluss begleitet. Im Juli 2012 hat der Stadtrat daraufhin einstimmig die Umsetzung des Klimaschutzkonzepts beschlossen und zusätzlich die Einrichtung einer Koordinationsstelle für Klimaschutz veranlasst. Der Arbeitskreis arbeitet seitdem eng mit der eingerichteten Koordinationsstelle - dem Klimaschutzmanagement der Stadt Ebersberg - bei der Umsetzung des Maßnahmenkatalogs aus dem Klimaschutzkonzept zusammen.

Der AK 2030 besteht aus je einem gewählten Vertreter der Stadtratsfraktionen sowie einem Vertreter des Landkreis-Regionalbeirats. Außerdem sind zwei Sprecher der Agenda-Gruppen im AK 2030 aktiv. Von Seiten der Stadt wird der Arbeitskreis vom Bürgermeister, Mitarbeitern der Stadtverwaltung sowie dem Klimaschutzmanager der Stadt begleitet. Ehrenamtliche Mitglieder bis 2020: Michael Lange (Lokale Agenda 21), Dieter Mayerl (ehrenamtliche Fachkraft), Martin Schechner (CSU), Kurt Scholz (Lokale Agenda 21), Susanne Schmidberger (Bündnis 90 Die Grünen), Brigitte Schurer (SPD), Eduard Zwingler (Freie Wähler) 2020-2026: Alexander Gressierer (CSU), Michael Lange (Lokale Agenda 21), Dieter Mayerl (Landkreis Regionalbeirat), Christoph Münch (SPD), Josef Peis (PROEBE), Kurt Scholz (Lokale Agenda 21), Susanne Schmidberger (Bündnis 90 Die Grünen), Eduard Zwingler (Freie Wähler).

Energienutzungsplan

Am 4. Mai 2015 wurde im Rathaus Ebersberg der Energienutzungsplan des Landkreises vorgestellt (Präsentation der Energieagentur).

Der Auszug des Energienutzungsplanes für die Stadt Ebersberg - einschließlich des Gemeindesteckbriefes - beschreibt u.a. Potentiale für das Erreichen der Energiewende im Bereich Wärmenetze, energetische Gebäudesanierung und der Solarenergie.

Das Klimaschutzmanagement der Stadt Ebersberg orientiert sich u.a. auch an den Ergebnissen des Energienutzungsplanes. 

Energie- und Mobilitätskonzept Friedenseiche VIII

Für das Baugebiet „Friedenseiche VIII“ hat die Stadt Ebersberg ein Energiekonzept erarbeiten lassen. Das Konzept berücksichtigt zwei Ziele: Die Wirtschaftlichkeit der Energieversorgung und einen größtmöglichen Einsatz erneuerbarer Energieträger sowohl bei Wärme als auch bei Strom. Hierzu wurde eine Gegenüberstellung unterschiedlicher Wärme- und Stromversorgungskonzepte (dezentral, blockweise, zentral) nach Lebenszykluskosten und ökologischem Fußabdruck vorgenommen. Ergänzend wurden einige Ideen zum Thema Mobilität gesammelt. Nach der Vorstellung des Konzepts hat der Technische Ausschuss die Stadtverwaltung mit der Umsetzung der laut Konzept wirtschaftlichsten Variante einer zentralen Nahwärmeversorgung beauftragt. Zusätzlich sollen eine maximale Belegung der Gebäude mit Photovoltaik erreicht und die Ideen zum Thema Radverkehr, Car-Sharing, Mobilitätsstationen und Elektromobilität weiter ausgearbeitet werden. 

An dieser Stelle können Sie das Energiekonzept Friedenseiche VIII und die Präsentation zum Energiekonzept aus dem Ausschuss herunterladen.

Runder Tisch Energiewende und Klimaschutz

In den letzten 10 Jahren wurden in Ebersberg wichtige Grundlagen und Strukturen geschaffen, auf denen wir heute im Klimaschutz aufbauen können. Dennoch zeigt sich, dass bei den wichtigen Kernthemen der Reduktion von Treibhausgasen und der Umsetzung der lokalen Energiewende 2030 bislang messbare Erfolge noch viel zu selten auftreten. Daher hat die Stadt in Kooperation mit dem AK Energiewende 2030 und der Energieagentur Ebersberg-München einen Runden Tisch zu den Themen Energiewende und Klimaschutz initiiert. Das wichtigste Ziel: Eine kleine Zahl von konkreten, umsetzbaren Maßnahmen zu identifizieren, die messbare Einsparung bei Treibhausgasemissionen oder Zubau an Erneuerbaren Energien bewirken können. Der Stadtrat hat die für 2020 vorgeschlagenen Maßnahmen zur Durchführung in seiner Novembersitzung freigegeben. Sie können das Maßnahmenpapier hier herunterladen.

Treibhausgasbilanz der Stadt

Die Treibhausgas-Emissionen der Stadt wurden zum ersten Mal im Zuge der Klimaschutzkonferenzen im Jahr 2012 für das Jahr 2010 bilanziert. Damals wurde der Grundstein für das heutige Klimaschutzmanagement der Stadt gelegt und beschlossen, die Bilanz der Stadt kontinuierlich weiterzuführen. Die Bilanz wird seit 2019 durch die Energieagentur Ebersberg-München gemeinsam mit allen anderen teilnehmenden Landkreisgemeinden alle zwei Jahre fortgeschrieben. Durch die gemeinsame Bilanzierung sind die Ergebnisse der einzelnen Städte und Gemeinden untereinander vergleichbar. Die Bilanz finden Sie hier.

Entwicklung des Kommunalhaushalts für Klimaschutzprojekte

Die Entwicklung bei den Themen Energiewende und Klimaschutz verlangt ein rasches Handeln aller Akteure. Die Stadt hat mit der Zuteilung des städtischen Haushalts für Klimaschutz- und Energieprojekte auf die steigende Dringlichkeit reagiert. Die folgende Aufstellung zeigt die Entwicklung der getätigten Ausgaben für Klimaschutzprojekte seit 2014.

Nah- und Fernwärme Ebersberg

Die Stadt Ebersberg verfügt über ein eigenes Nahwärmenetz, welches die Gebäude der Grund- und Mittelschule mit Wärme versorgt. Auch das Hallenbad und die beiden Turnhallen sind daran angeschlossen. Das Netz wird durch eine Energiezentrale versorgt, in der ein Biomethan-Blockheizkraftwerk (BHKW), ein Pellet-Kessel und ein Erdgas-Kessel ihre Arbeit verrichten. Der Pellet-Kessel kommt nur an sehr kalten Wintertagen zum Einsatz und wird mit Pellets betrieben, die aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Dennoch wären lokal bezogene Holzhackschnitzel auf Grund der kurzen Wege und der örtlichen Umweltschutzvorgaben klimatechnisch besser zu bewerten. Diese Ressource nutzt die Stadt zum Beispiel zur Beheizung des Museums Wald und Umwelt. Der Erdgas-Kessel deckt die verbleibenden Lastspitzen und springt beim Ausfall der beiden anderen Anlagen als Ersatz ein. Im Rahmen des kommunalen Energiemanagements optimiert das städtische Energieteam seit 2018 laufend den Betrieb der Energiezentrale. Hier schlummern wirtschaftliche Potenziale, denn die Energiezentrale des kommunalen Nahwärmenetzes ist neben der Straßenbeleuchtung, der Wasserversorgung und der Wasserentsorgung der bedeutendste Energieverbraucher unter den städtischen Liegenschaften. Seit 2019 beschäftigt sich zudem eine AG Nahwärme im Stadtrat mit strategischen Fragen zum Thema. In Ebersberg gibt es auch eine Reihe von privaten Wärmenetzen, die sowohl Betriebe als auch Privatpersonen mit Wärme versorgen. Meist sind diese Anlagen ebenfalls von Kraftwärmekopplungsanlagen (BHKWs) gespeist. Aber auch Holz kommt bei einigen als primärer Energieträger zum Einsatz. Insgesamt sind seit 2014 rund 3 Kilometer Nahwärmeleitungen im Einsatz. Zu nennen ist hier das Nahwärmenetz ausgehend von der Kreisklinik und weitere private Netze in Neuhausen (Energieträger Biogasanlage), Traxl, Ruhensdorf, Rinding und Oberndorf (Energieträger Holzhackschnitzel).

Lokale Energiewende Links

• Webseite des Landkreises Ebersberg zum Thema Energiewende

• Lokale Klima- und Wetterdatenanalyse für die Stadt Ebersberg

  • Impressum
  • Datenschutz
  • Presse