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Was Ebersberg bewegt

Liebe Ebersbergerinnen und Ebersberger,

mit rund fünf Millionen Geflüchteten verzeichnet ganz Europa im Jahr 2022 einen traurigen neuen Rekord – wir befinden uns inmitten der größten Fluchtbewegung seit dem zweiten Weltkrieg.
Auch auf kommunaler Ebene sind die Auswirkungen spürbar. Bei uns leben derzeit um die 130 geflüchtete Ukrainer/-innen, mehrheitlich Frauen mit Kindern.
Darüber hinaus wurde mit dem Sparkassensaal noch im Dezember 2022 eine neue große Unterkunft im Stadtgebiet Ebersberg eröffnet. In dieser Einrichtung, die in der Zuständigkeit des Landratsamtes Ebersberg liegt, wohnen nunmehr 170 neue Geflüchtete in der Kreisstadt. Ein Ende der Zuweisungen durch die Regierung an den Landkreis ist nicht in Sicht. Die ankommenden Menschen werden weiterhin nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel verteilt – einem Quotensystem, das sich zu zwei Dritteln aus dem Steueraufkommen und zu einem Drittel aus der Bevölkerungszahl der Bundesländer errechnet.
Auch wenn die Geflüchteten vom Landkreis untergebracht werden, bestreiten sie doch ihr tägliches Leben bei uns in der Kommune. Für mich als Bürgermeister ist es von zentraler Bedeutung, dass es allen Menschen, die in der Stadt Ebersberg wohnen, gut geht. Um ein gelingendes Zusammenleben aller Ebersberger/-innen zu fördern, ist es auch an uns, diese Menschen nicht vor verschlossenen Türen stehen zu lassen, sondern die Stadt für sie zu öffnen.
Die Stadtverwaltung arbeitet mit zwei hauptamtlichen Integrationsbeauftragten an der durchaus komplizierten Thematik. Gemeinsam mit anderen haupt- und ehrenamtlichen Akteur/-innen sowie den örtlichen Politiker/-innen sind bereits diverse Projekte entstanden. Diese sind ganz vielfältig geartet und reichen von fachlicher Beratung über gemeinsame Initiativen (z. B. zur Wohnraumvermittlung an anerkannte Geflüchtete) bis hin zu kleinen Veranstaltungen wie die Durchführung einer Weihnachtsfeier für ukrainische Kinder.
Mein großer Dank geht an die Vielzahl der ehrenamtlichen Helfer/-innen, die ein herausragendes Engagement an den Tag legen, um die geflüchteten Menschen bestmöglich zu unterstützen und ihnen das Ankommen zu erleichtern.

Ich bitte Sie, sich auch weiterhin solidarisch zu zeigen, damit wir hoffentlich auch diese neuen Herausforderungen erfolgreich meistern.

Herzlichst Ihr

Ulrich Proske
Erster Bürgermeister

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