normale Schriftgrößere Schriftsehr große Schrift
Stadt Ebersberg Wetter (Startseite)
  • Deutsch
  • English
  • Francais
  • Espanol
  • Rathaus & Service

Was Ebersberg bewegt

Liebe Ebersbergerinnen und Ebersberger,

am 28. Januar erlebte unsere Stadt eine eindrucksvolle Demonstration für Demokratie und Menschlichkeit. Zweihundert Teilnehmende waren auf dem Ebersberger Marienplatz erwartet worden, mehr als 2.500 Menschen kamen – Familien, Freundeskreise, Unternehmer, Schulkinder, Junge und Alte, die Mitte der Gesellschaft.
Aus langjährigen Gründen und brandaktuellem Anlass zeigten sie Gesicht und Haltung gegen Bestrebungen vom äußersten rechten Rand, die unsere Demokratie am liebsten abschaffen, die Europäische Union verlassen und unsere Mitmenschen ausländischer Herkunft deportieren möchten. Was nicht nur unsere Wirtschaft ruinieren würde, sondern unser ganzes Zusammenleben. „Alternative“ bedeutet ja nicht, dass etwas anderes besser ist – es kann auch sehr viel schlechter sein.
Unsere Demokratie gewährt uns die freie Wahl. Frei wählen zu können ist ein Geschenk, um das uns alle beneiden, die es nicht haben. Bei der Landtagswahl 2023 hat unsere Stadt es recht deutlich genützt: Mit 8,9 Prozent bescherten wir der AfD eines der niedrigsten Ergebnisse in ganz Bayern.
Und wählen können wir nicht nur alle paar Jahre einmal, sondern jeden Tag, zwischen klaren Alternativen: Wollen wir Aufrichtigkeit oder Lüge? Nächstenliebe oder Feindseligkeit? Humanität oder Hetze? Ausgewogenheit oder Extremismus? Zukunft oder Vergangenheit? Menschenrechte oder Faschismus? Demokratie oder Diktatur?
Die ehrenamtlichen Vereine, die Kirchengemeinden, die Schulen, die sozialen Organisationen sind unverzichtbare Wurzeln der Demokratie. Sie belassen die Verantwortung für eine Demokratie, die weitestmöglich allen gerecht wird, nicht bei der Politik, sondern nehmen sie proaktiv in die Hand, sie gestalten ein respektvolles, friedliches und solidarisches Miteinander. Jeder von uns kann ein Grundpfeiler demokratischer Werte sein, ein wichtiger Stein in der Brandmauer. Demokratie ist kein abgeschlossener Zustand, sondern immer aufs Neue im Werden. Darin ist sie verletzlich, deshalb braucht sie unseren Schutz.
„Nie wieder“ ist jetzt. „Nie wieder“ ist immer.

Herzlichst Ihr

Ulrich Proske
Erster Bürgermeister

  • Impressum
  • Datenschutz
  • Presse