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Was Ebersberg bewegt

Liebe Ebersbergerinnen und Ebersberger,

zunächst möchte ich mich bei Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, für Ihre vielseitige Hilfsbereitschaft und tatkräftige Unterstützung der inzwischen zahlreich im Stadtgebiet Ebersberg eingetroffenen Geflüchteten aus der Ukraine bedanken! Aktuell sind alle ukrainischen Kriegsflüchtlinge – überwiegend Frauen und Kinder – privat untergebracht. Ein enormer Beweis für die starke Zivilgesellschaft bei uns in Ebersberg!
Unsere Mitarbeitenden im Rathaus befassen sich ebenfalls intensiv mit der neuen Situation. Die Wohnraumvermittlung wird direkt über das Bürgermeisterbüro geleitet. Im Stadtzentrum haben wir ein Haus mit Platz für rund 18 Personen angemietet, welches das Bauamt betreut. Die Geflüchteten melden sich im Bürgerbüro der Stadt. Ab 01.05. ist wieder das Landratsamt verantwortlich für die Auszahlungen gemäß des Asylbewerberleistungsgesetzes. Die Grund- und Mittelschule Ebersberg hat die ersten Willkommensklassen für Neuankömmlinge im schulpflichtigen Alter eingeführt und eigens für diese eine ukrainische Deutschlehrerin angestellt. Die IT-Abteilung der Stadt versorgte die Schulgebäude mit leistungsstärkerem WLAN, um den Kindern Kontakte in ihre Heimat und auch Online-Schooling zu ermöglichen.
Die örtlichen Helferkreise, Träger und Vereine leisten einen sehr wichtigen Beitrag – so wurden beispielsweise eigene Familientreffs und Spielgruppen etabliert. Die Geflüchteten werden bei Behördengängen unterstützt und begleitet, viele Vereine öffnen ihr Angebot für die Neuankömmlinge. Für die Koordinierung und Vernetzung der kommunalen Ukrainehilfe hat die Stadt eine Sozialarbeiterin eingestellt, die eng mit den örtlichen Akteuren zusammenarbeitet. Dazu wurde ein erstes Vernetzungstreffen mit allen Beteiligten angesetzt, um die großartige Hilfsbereitschaft zu kanalisieren und den jeweiligen Adressaten zukommen zu lassen.
Weiter dringend gesucht werden abgeschlossene Wohneinheiten wie etwa Einliegerwohnungen, der für mindestens 6 Monate angemietet werden kann. Außerdem suchen wir hilfsbereite Menschen, die ehrenamtlich Kinderbetreuung, Deutschunterricht, Kunsttherapie und ähnliches anbieten können. Wenn auch Sie auf irgendeine Weise helfen können, melden Sie sich bitte bei Frau Leoni Jörg im Rathaus unter l.joerg@ebersberg.de per E-Mail. Sehr hilfreich sind auch Geldspenden an die stark nachgefragte Ebersberger Tafel, Bankverbindung siehe unten.
Wir stehen am Beginn eines noch ungewissen Weges. Derzeit lässt sich nicht abschätzen, in welche Richtung sich der Krieg und die daraus resultierenden Fluchtbewegungen entwickeln. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass wir als Bürgergemeinschaft gut aufgestellt sind, um diese große Herausforderung zu stemmen.

Herzlichst Ihr

Ulrich Proske
Erster Bürgermeister

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