Städtebauförderung in Bayern
Förderschwerpunkt:
Stärkung der Innenstädte und Ortszentren
Aktive Stadt- und Ortsteilzentren
Stadt Ebersberg
Workshop für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik"Generationengerechte Entwicklungsplanung in der Stadt Ebersberg" am 20. März 2010
Dokumentation
Bürgerinformation zum ISEK am 26. September 2009
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Planerklausur zum ISEK am 27. August im Dachgeschoss des Bürgerhauses durchgeführt
Am 27. August 2009 haben sich die Fachplanungsbüros Dorsch Consult, Plankreis und Heinritz, Salm & Stegen zusammen mit Herrn Bürgermeister Brilmayer und dem Leiter des Stadtplanungsamtes Herrn Bumann im Dachgeschoss des Bürgerhauses zu einer eintägigen Klausurtagung getroffen. Dabei wurden die vorläufigen Ergebnisse der jeweiligen Fachanalysen zusammengetragen, diskutiert und gegeneinander abgewogen. Städtebauliche Notwendigkeiten und Zielvorstellungen in bestimmten Teilbereichen der Stadt (u.a. Altstadtpassage, Marienplatz/Schlossplatz, Stadteingänge, Sparkassenplatz, Stadtgarten) wurden mit den Ergebnissen der Unternehmensbefragung, der Verkehrsuntersuchung, der Bevölkerungsstruktur und –entwicklung sowie der Kundeninteressen abgeglichen. Aus diesen Abstimmungen werden die planerischen Zielaussagen für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) entwickelt, welches Ende des Jahres dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt werden soll. Zuvor finden jedoch noch weitere Abstimmungen mit der Regierung von Oberbayern, der Öffentlichkeit und dem Stadtrat statt, bei denen ebenfalls die Ideen der Fachplanungen diskutiert und gegeneinander abgewogen werden, um möglichst eine einheitliche Linie in der zukünftigen Stadtentwicklung verfolgen zu können.
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Szenarien der Verkehrsentwicklung im Technischen Ausschuss des Stadtrates vorgestellt
Am Donnerstag, den 23. April hat Herr Gorden Rumpff vom Verkehrsplanungsbüro Dorsch Consult verschiedene Alternativen für die zukünftige Verkehrsführung in Ebersberg vorgestellt. Die Varianten sind das erste Zwischenergebnis des Integrierten Verkehrskonzeptes. Dieses ist Bestandteil des gesamten Stadtentwicklungsprozesses, der im Rahmen des Programms "Leben findet Innenstadt/Aktive Stadt- und Ortszentren" organisiert wird. Dr. Rafael Stegen vom Büro Heinritz, Salm & Stegen aus München, die den Gesamtprozess steuern, verdeutlichte in der Sitzung anhand unten stehender Abbildung, dass die Fachplanung Verkehr ein Baustein von mehreren im Gesamtprozess Stadtentwicklung ist. So müssen die Verkehrsvarianten zusammen mit den Ergebnissen der weiteren Fachplanungen Städtebau/Sanierung, Wirtschaftsstruktur und Soziodemographie abgewogen und bewertet werden. Dieses wird im weiteren Verlauf des Jahres mit der Öffentlichkeit, dem Gewerbe, den Fachplaner und den Stadträten in verschiedenen Veranstaltungen geschehen.
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Durchführung von Haushaltsbefragungen:
Um neben der Angebotsseite auch die Nachfrageseite zu Wort kommen zu lassen, wurden von Montag, 04. Mai 2009 an telefonische Haushaltsbefragungen zum Einkaufsverhalten durchgeführt. Diese etwa fünf bis sechs Minuten dauernden Interviews wurden durch Mitarbeiter des Münchner Instituts für Marktforschung (MIFM) durchgeführt. Im Wesentlichen wurden dabei Ort und Geschäft des Einkaufes verschiedener Waren und Güter abgefragt. Neben zufällig ausgewählten Ebersberger Haushalten wurden auch jeweils 75 Haushalte in Steinhöring und Kirchseeon zufällig ausgewählt und befragt.
Durchführung einer Unternehmensbefragung:
Ein wichtiger Teilbaustein der vorbereitenden Untersuchungen im Programm "Leben findet Innenstadt/Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" ist das Einbinden der örtlichen Unternehmer. Schließlich sind sie "Kenner der Szene" vor Ort. Alle Ebersberger Gewerbetreibenden hatten die Möglichkeit, durch die Beantwortung eines Fragebogens ihre Kritik und Anregungen zur Stärkung und Weiterentwicklung der Innenstadt als Standort von Wirtschaft, Kultur, Wohnen, Arbeiten und sozialem Leben mitzuteilen. Die Fragebögen wurden den Unternehmen entweder postalisch zugesandt oder im Bereich des Einzelhandels persönlich ausgeteilt. Sollte ein Unternehmen den Fragebogen nicht erhalten oder verloren haben, steht er hier noch einmal zum Download bereit.
Pressegespräch zum Programmstart:
Am Dienstag, dem 31. März 2009 wurde die Aufnahme Ebersbergs in das neue Förderprogramm "Leben findet Innenstadt/Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" offiziell der Presse vorgestellt. In einem Pressegespräch im Rathaus erläuterten Bürgermeister Brilmayer, Martin Freundl vom Gewerbeverband und Dr. Rafael Stegen vom begleitenden Fachbüro Heinritz, Salm & Stegen die Inhalte, Ziele und Aufgaben des über die nächsten drei Jahre laufenden Programmes. Die dazu erfolgten Presseberichte sind unter dem Link "Pressearchiv" einzusehen.
Information für Gewerbetreibende:
Am Montag, den 18. Mai 2009 hatte der Bund der Selbständigen (BdS), Ortsgruppe Ebersberg seine Mitglieder aber auch alle weiteren Gewerbetreibenden in Ebersberg um 19.00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Im Gasthof Hölzerbräu stellten Dr. Rafael Stegen und Dr. Volker Salm vom Büro Heinritz, Salm & Stegen das Programm "Leben findet Innenstadt/Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" vor. Nach einer knapp halbstündigen Präsentation konnten die gut 30 Besucher Fragen, Ideen und Anregungen äußern. Dabei wurde auch über den so genannten "Quartiers- oder Verfügungsfond" geredet, mit dem konkrete Maßnahmen des Projektes finanziert werden sollen. Die Projekte werden im Laufe des Programms zusammen mit den Gewerbetreibenden entwickelt. Dabei können auch bereits bestehende Projekte wie die Beleuchtung des Christkindl Marktes, das Kinderfest, der Nachtflohmarkt oder das Weinstraßenfest weiterentwickelt werden. In den Verfügungsfond zahlen private Akteure und die öffentliche Hand zu gleichen Teilen ein. Über die Verwendung des Geldes entscheidet eine eigens eingerichtete Lenkungsgruppe aus öffentlichen und privaten Akteuren.
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